SOL-50 jetzt mit DIBt

Nach langer Zulassungsphase und über dreihundert Einzeltests beim Material-Prüfamt, hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt), unserem Montagesystem SOL-50 Anfang 2015 die positive Zulassung erteilt. Alle Tests wurden vom TÜV Rheinland eng begleitet. Damit gehört das SOL-50 Montagesystem (ein Einlegesystem) zu den sehr wenigen, das eine DIBt Zulassung auf das zentrale Element - dem Dachhaken - erhalten hat und nachweisen kann. 

Bei Installation von Photovoltaikanlagen gibt es grundsätzlich keine unmittelbaren Prüfungen, ob eine Installation fachgerecht erfolgt ist und alle baulichen Auflagen erfüllt wurden. Spätestens aber, z. B. bei einem Versicherungsfall, könnten diese Details, vor allem wenn Sie nicht vorschriftsmäßig sind, zum tragen kommen. Können bauliche Mängel nachgewiesen werden oder wurden benötigte zertifizierte Produkte oder Materialien nicht eingesetzt, kann es zu Abwicklungsschwierigkeiten, im schlechsten Fall zum Verlust des Versicherungsschutzes kommen. Darum sollten Sie, egal ob Installateur oder Endkunde immer sensibiliert sein und darauf achten, nur Produkte mit allen notwendigen Zertifizierungen und Zulassungen einzusetzen. Die oft leicht höheren Kosten für geprüfte und zertifizierte Qualitätsprodukte zahlen sich langfristig immer aus - insbesondere bei technischen Anlagen, die dafür bestimmt sind, bei Wind und Wetter 20 Jahre und länger zu funktionieren.

 

Hinweise für die Herstellung, Planung und Ausführung von Solaranlagen

(Stand: Juli 2012 - Quelle / Auszug: DIBt)

Befestigungsmittel für Montagesysteme 

Für die Verankerung und Befestigung von Solaranlagen am Gebäude, anderen baulichen Anlagen oder auf dem Fundament bzw. für die Verbindung an der Unterkonstruktion sind Verankerungs-, Befestigungs- und Verbindungselemente (Schrauben, Dübel, Ankerschienen etc.) zu verwenden, die den Technischen Baubestimmungen entsprechen oder die auf Grund europäischer technischer Spezifikationen die CE-Kennzeichnung tragen und diese Kennzeichnung die in der Bauregelliste B Teil 1 festgelegten Klassen und Leistungsstufen aufweist.

Für alle anderen Verankerungs-, Befestigungs- und Verbindungselemente ist der Verwendbarkeitsnachweis durch eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung zu erbringen. Nicht geregelte Verankerungs- und Befestigungsmittel für Beton und Mauerwerk müssen europäischen technischen Zulassungen oder allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen entsprechen (ausgenommen Bauprodukte nach Liste C lfd. Nr. 5.8). Die Verwendbarkeit von Befestigungen durch eine adhäsive Verbindung (Verklebung, Verschweißung) mit der Dachhaut muss durch eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung nachgewiesen werden. Bei dieser Befestigungsvariante müssen die einzuleitenden Zug- und Schubkräfte durch alle Schichten der Gebäudehülle hindurch dauerhaft in die tragende Konstruktion des Gebäudes weitergeleitet werden.